Phase B: Technische Erkundung der Kampfmittelbelastung und Gefährdungsabschätzung

Ergeben die in Phase A geführten Untersuchungen einen hinreichenden Verdacht auf Kampfmittelbelastung, wird in Phase B eine technische Erkundung mit dem Ziel einer Gefährdungsabschätzung durchgeführt.

Kampfmittel der Artillerie und Infanterie werden im Regelfall bis 1,50 m unter GOK gefunden. Demgegenüber werden Bombenblindgänger in den meisten Fällen bis 8 m Tiefe, in besonderen Fällen jedoch auch bis 20 m unter GOK gefunden.

Bei der technischen Erkundung kommen i.d.R. geophysikalische Verfahren zum Einsatz, die Aufschluss über den in Phase A ermittelten Verdacht geben sollen. Der Einsatz solcher Verfahren zur Ortung von Kampfmitteln ist eine unverzichtbare Maßnahme zur Gefahrenabwehr und wird seit vielen Jahren mit Erfolg eingesetzt.

Bestätigen die Ergebnisse der technischen Erkundung den aus Phase A stammenden Verdacht nicht, besteht kein weiterer Handlungsbedarf.

Wurde hingegen der Verdacht einer Kontamination bestätigt, endet Phase B mit einer Bewertung der angetroffenen Situation unter den oben genannten
Gesichtspunkten.

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