Phase C: Räumkonzept, Ausschreibung und Durchführung einer Kampfmittelräumung

Bestätigen die Ergebnisse der technischen Erkundung den Kampfmittelverdacht, so ist in Phase C eine Räumung der Kampfmittel notwendig.
Hierzu gliedert sich die Phase in zwei Schritte:

Im ersten Schritt werden möglicherweise vorhandene Lücken der technischen Erkundung durch weitere Untersuchungen geschlossen. Ebenfalls sind diesem Schritt spezielle, standortbezogene
Untersuchungen zuzuordnen.
Anhand aller Erkundungsergebnisse wird ein Räumkonzept erarbeitet, auf dessen Grundlage die Planung und Vergabe der eigentlichen Kampfmittelräumung erfolgt.

Der zweite Schritt der Phase C ist die Durchführung der Kampfmittelräumung auf Grundlage des
Räumkonzepts. Die hierbei zu erbringenden Leistungen sind nach den AH KMR:

  • Herstellung der Räumfähigkeit der Fläche,
  • Freilegung, Identifizierung, Bergung und Transport in ein Bereitstellungslager.

Anschließend erfolgt die Übergabe an den Kampfmittelbeseitigungsdienst (oder ein beauftragtes Unternehmen) des jeweiligen Bundeslandes, der die abschließende Vernichtung der geborgenen Kampfmittel vornimmt.

Bei diesem letzten Schritt stellen die Länder Bayern und Thüringen eine Ausnahme dar, da dort eine fast vollständige Privatisierung der Kampfmittelbeseitigung stattgefunden hat.

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